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Fahrverhalten

 

Der Verkehr nimmt stetig zu, ob in den Erholungsgebieten wie dem Wald oder in den Bergen genauso wie im Straßenverkehr. Es gibt viele Gründe dafür; z.B.: mehr Pendler, mehr Einwohner und die Leute denken umweltbewusster und an ihre Gesundheit. Besonders der Trend hin zum E-Bike ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Das E-Bike eröffnet für jeden Fahrradfahrer und Neueinsteiger attraktive Möglichkeiten kürzere genauso wie längere Strecken zu bewältigen. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen wird mehr Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme von jeden Verkehrsteilnehmer gefordert. Aber auch durch eine achtsame Fahrweise kann es mit anderen Verkehrsteilnehmern zu schweren Unfällen kommen. Noch dazu muß sich der Fahrradfahrer bewußt sein, dass er durch seine Geschwindigkeit, Flexibilität und geringen Schutz besonders gefährdet ist. Um möglichst lange am Spaß am Fahrradfahren zu haben und um heil wieder nach Hause zu kommen gibt es hier einige Ratschläge.

Der Überholvorgang

 

Manchmal möchten wir gerne schneller am Ziel sein wie der Andere oder der Vordermann ist einfach wirklich zu langsam unterwegs. Sowas ist mit einem Überholmanöver ganz schnell erledigt. Aber auch hier kann es durch Unachtsamkeit zu schweren Stürzen kommen. Darum gibt es hier eine Empfehlung für das Überholen mit dem Fahrrad.

  1. Beim Überholen versichert man sich zuerst ob es sich wirklich lohnt zu überholen. Dabei ist zu beachten das man im Windschatten des Vordermann eines Radfahrers und von Kraftfahrzeugen 20-30% weniger Kraft benötigt, dass sollte man nicht überschätzen. Um die richtige Geschwindigkeit zum Überholen einschätzen zu können läßt man ca.7m Abstand zwischen seinem Vorderrad und dem Hinterrad vom Sun Überholenden. Der Abstand ist auch wichtig um eine freie Sicht auf die Gegenfahrspur zu bekommen. Und wir überholen immer links.

  1. Nachdem die Gegenfahrspur gut einsehbar ist und frei von anderen Verkehrsteilnehmern machen wir noch einen Blick über die linke Schulter nach hinten. Somit vergewissern wir uns das kein anderer Verkehrsteilnehmer mit einer höheren Geschwindigkeit auch zum Überholvorgang ansetzt.

  1. Ist der zu Überholende ein Fußgänger oder Radfahrer machen wir auf uns aufmerksam durch hupen oder klingeln. Bei Tieren wie Pferde, Hunde und Kühe sollte man dies unterlassen. Hier gilt ausnahmsweise ein langsames Tempo beim Überholvorgang um das Tier nicht unnötig aufzuschrecken.

  1. Jetzt schert man aus auf die Gegenfahrspur und führt den Überholvorgang zügig durch. Wenn möglich sollte hier ein seitlicher Abstand von ca. 1,5m eingehalten werden. Bei Kleinkindern, Hunden und größeren Gruppen von Fußgängern sollte man den Überholvorgang im stark reduzierten Tempo durchführen.

  1. Das wieder Einscheren erfolgt erst wenn man den zu Überholenden komplett überholt hat mit einem Abstand von einigen Metern.

 

Tipps:

Es empfiehlt sich den Blick über den Schultern nach hinten bei Punkt 2 auf einer freien Strecke zu üben. Die Schwierigkeit ist dabei den Lenker gerade zu halten. Dieser Blick nach hinten ist enorm wichtig, er wird auch beim zügigen Überqueren der Straße häufig eingesetzt.